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Prozessorientierte Psychologie oder Prozessarbeit ist ein innovativer erfahrungsorientierter Ansatz in Psychotherapie, Konfliktarbeit, Mediation, in der Arbeit mit Organisationen und sozialen Spannungen.
Der theoretische Hintergrund von Prozessarbeit baut auf der Psychologie von C.G. Jung und der Humanistischen Psychologie und bezieht das neue Wissenschaftsparadigma (Systemtheorie und moderne Physik) sowie spirituelle Disziplinen in ihren Ansatz ein. Ziel ist die Wahrnehmung und Entfaltung des menschlichen Potentials sowie die Verwirklichung von gelebter 'Tiefer Demokratie' - der Wertschätzung und Unterstützung aller Rollen, Positionen und Gefühle im Einzelnen sowie im sozialen, gesellschaftlichen und kulturellen Feld.
Die Forschungsgesellschaft für Prozessorientierte Psychologie (FG-POP) wurde von Arnold Mindell und KollegInnen 1982 in Zürich gegründet und ist heute in vielen Ländern mit Ausbildungsinstituten vertreten. Die FG-POP ist als ordentliches Mitglied der Schweizer Charta für Psychotherapie anerkanntes Ausbildungsinstitut zur PsychotherapeutIn in der Schweiz.
Die FG-POP delegiert Aus- und Weiterbildungen an das Institut für Prozessarbeit (IPA) - unser Trainingsinstitut. Das IPA bietet neben offenen Kursen eine 2-jähige Basisausbildung sowie darauf aufbauend Weiterbildungen und ein 3-jähriges Diplomprogramm (u.a. mit Charta-anerkanntem Abschluss) an.
FG-POP und IPA unterstützen eine breit angelegte Forschungs-studie zur Wirksamkeit von Psychotherapie (PAP-S). Viele KollegInnen und ihre KlientInnen beteiligen sich an der über 7 Jahre angelegten Studie. Daneben sind verschiedene qualitative und quantitative Studien zu Prozessarbeit publiziert (siehe Forschung).
Ein gemeinnütziger Verein unterstützt die Anliegen der Prozessarbeit mit finanziellen Mitteln.
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